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Grillen

Ursprünglich wollte ich nur einen simplen Grill kaufen. Stattdessen entdeckte ich eine Gemeinschaft von Menschen, die ihr Würstchen mit einer Ernsthaftigkeit behandeln, die eigentlich eher Raumfahrtprogrammen vorbehalten ist.

Ein Mann steht ratlos vor einer Auswahl immer teurerer Grills, während Harald im Grillhandbuch nach Antworten sucht.

Wie alles begann

Ich will einen Grill kaufen. Mein 5 Jahre alter 39€ - Grill hat nämlich mittlerweile so langsam ausgedient. Obwohl, "ausgedient" ist bei einer schwarzen Blechwanne ja kaum möglich. Aber irgendwie … doch.

Außerdem passt der alte auch nicht mehr so richtig ins Bild meiner schönen, neu gestalteten Terrasse. Ein optischer Affront, sozusagen, deshalb ist die Anschaffung beschlossene Sache. 

Nun gibt es bei Grills leider erstaunlich viele Varianten. 

Eigentlich ist Grillen ja: 

  • Metall

  • Feuer

  • Wurst

  • lecker …

… eine im Grunde recht überschaubare Anforderung an das dafür einzusetzende Gerät. Mehrere tausend Jahre lang hat dieses Konzept auch prima funktioniert. Und es wird auch weiter funktionieren, selbst auf neu gestalteten Terrassen - nur: Nicht auf meiner! 

Also, der Neue soll dann natürlich auch etwas fürs Auge sein. Etwas schicker vielleicht. Auch mit so kleinen Ablageflächen für das Fleisch oder das Grillbesteck oder so. Kurz: Es besteht der Wunsch nach etwas Höherwertigem.

Natürlich muss man in Momenten, wo solch ästhetische Bedürfnisse an Raum gewinnen, für Qualität und Optik etwas tiefer in die Tasche zu greifen bereit sein. Ja, weiß ich. Ich bemühte mich auch bereits dahingehend.

Was gibt es denn da wohl so?, fragte ich mich also beim Frühstück am Samstagmorgen und begann zu recherchieren.

Passend und wie vom Schicksal bestellt, enthielt die Samstagszeitung ein Prospekt eines Baumarkts - mit Grills drin. Also, Bilder davon, versehen mit detaillierten Beschreibungen und Preisen. Ich muss zugeben, rein optisch machten einige dieser Dinger wirklich was her, kann man nicht anders sagen. 

Harald zeigte direkt auf ein bestimmtes Modell. Das sah futuristisch aus, stabil, mit Knöpfen dran, und Schläuchen, und … groß. Mein alter hatte keine Knöpfe. 

Ja, sieht gut aus, denke ich so, kann bestimmt auch mehr. Was das dann sein könnte, fiel mir nicht direkt ein, aber: “besser irgendwas haben und nicht brauchen, als andersrum”. So heißt es doch. Mein Blick suchte den Preis, fand ihn nicht sofort. Aber dann doch.

“HARALD …”?!

Der duckte sich direkt weg. Wie Jerry, wenn Tom mit einer Dampfwalze angerast kommt.

Also, der Grill sollte € 399,- kosten.
Ich brauchte einen Moment.

399!

Ein “GRILL”. 

Nun, ich war ja durchaus bereit, deutlich mehr auszugeben als beim letzten Modell. Dass das dann vielleicht sogar das Dreifache werden könnte, drohte nun Realität zu werden. Dreifach deswegen, damit man sich an den Gedanken gewöhnen kann, dass wir bei der Anschaffung wohl im dreistelligen Preisbereich landen werden. Ich bin schließlich nicht von gestern. Das ist dann aber meiner Meinung nach auch mehr als genug, um ein Würstchen auf Temperatur zu bringen. Und mental hatte ich mich ja auch mit dieser Größenordnung schon arrangiert. 

Aber … 399,-- … 

Leute  …

Verdammnis

Ich glaube, der Mensch ist dazu verdammt, sich immer an der zuletzt aufgenommenen Information zu orientieren. Warum das so ist, weiß ich nicht. Ob das gut ist, weiß ich auch nicht. Aber so kommt es wohl, dass man - nach dem zwölften Ansehen des 399ers (und diese Zahl auch gedanklich mehrfach ausgesprochen hat) -  der 499er quasi nur unwesentlich mehr kostet. Wie viel also 100 € wert sind, kommt immer auf die Richtung an, aus der man auf 399 guckt.

Nun, rückblickend betrachtet war das jedenfalls der letzte Moment geistiger Gesundheit in dieser Geschichte, denn, was ich da noch nicht wusste: €399,--  würden sich später wie ein Sonderangebot für B-Ware “mit leichten Fehlern” anfühlen.

Ich blätterte weiter.

Mehr Grills.

799,--

Hmm … weiter.

1499,-- 

Aha …weiter.

2499,--

Natürlich. Kein Problem. 

Offenbar hatte ich die Grillabteilung verlassen und bewegte mich inzwischen in einem anderen Wirtschaftszweig. 

Parallelgesellschaften

Ich legte den Prospekt beiseite, noch etwas irritiert, und klammerte mich an meinen Kaffee. Der gab mir etwas Stabilität zurück. Mein Blick ging zum Fenster. In dieser Richtung lag meine Bank. Vor meinem geistigen Auge blitze kurz auf, wie sich das typische Augenzucken von Herrn Krause (meinen Finanzberater) in eine Frequenz verschob, die sicher nicht mehr gesund ist, wenn ich ihm mit dieser Geschichte käme. Da droht Zerrüttung.

Und dann - keine Ahnung welcher Teufel mich da geritten hat - fing ich an, im Internet Erfahrungsberichte in der entsprechenden Community zu lesen. 

Herrje.
Ein Fehler.
Wirklich.

Dachte ich bisher, ein Grill grillt einfach, belehrten mich die einschlägigen Communities eines Besseren. Und ich lernte: Zwischen meinem bisherigen Grill und denen aus der Oberklasse liegen Welten. Diese mit meinem alten Schätzchen zu vergleichen wäre ungefähr wie ein Vergleich zwischen der Elbphilharmonie und einem Bahnhofsklo. Ich stieß da auf Sachen … 

Irgendwann stolperte ich über einen Satz: "Das Filet wurde von vorne und hinten gleichmäßig mit Infrarotenergie bestrahlt."

Aha. 

Ich blieb an diesem Satz etwas hängen. Nicht weil ich ihn nicht verstanden hätte, sondern weil ich mich dabei fragte, wie das wohl aussieht. Das Stück Fleisch wird also nicht mehr einfach gegrillt. Nein, da wird “Grillgut” einer kontrollierten hochpräzisen thermischen Behandlung unterzogen, nämlich:

  • bestrahlt

  • karamellisiert

  • veredelt

  • ruhen gelassen

  • rückwärts gegart

  • indirekt gegart

  • scharf angegrillt

  • auf Kerntemperatur gebracht

Die Zeiten, in denen man fragte, "Schmeckt's?" sind scheinbar auch vorbei. Heute lautet die Frage eher:
"Welche Temperaturzone hast du genutzt?"

In der Community wird gefachsimpelt und sich rege darüber ausgetauscht, wie man Lebensmittel optimaler Infrarotbestrahlung aussetzt - von vorne und von hinten. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir noch grillen oder bereits ein Forschungsprojekt durchführen. Und zwischendurch immer wieder diese Phasen, in denen man versucht, irgendwas rational zu beleuchten. 

Sie kennen die Geschichte, wenn einem auf der einen Schulter ein Engel sitzt, und auf der anderen ein kleiner Teufel?
Und beide reden mit Ihnen? 

Der Engel sagt immer “Tue das nicht”, “Tue das lieber nicht”, “Lass es besser”, “Denk doch, wie viel Gutes du mit dem Geld tun könntest”. Naja, der Grill ist ja …  gut. Aber, Sie wissen was ich meine.
Und der Teufel dagegen, auf der anderen Seite, flötet: “Ja, genau, mach das”, “Lies noch mehr”, “Sieh dir die teuren Geräte an”, “Kaufe eines von denen”, “Denk doch nicht an Geld, dein Finanzberater ist auf deiner Seite” …  solche Dinge. Nun, er kennt scheinbar Herrn Krause nicht.

Ich seufzte kurz in mich hinein.
Dieser Samstagmorgen verlangte viel von mir. 

Was und Wie 

Dann, das Grillgut selbst. 

Besitzer solch satellitengleicher Grillmaschinen der Preisklasse 2000+ Euro, sind scheinbar in anderen Sphären unterwegs. Nehmen wir da mal z.B. ein einfaches Würstchen. Das “Grillgut” meine ich natürlich. Verzeihung.

Ich hatte bisher angenommen, dass man die Besorgung in einem Supermarkt erledigt. Oder auch den Metzger um die Ecke aufsucht. Mehr Möglichkeiten hatte ich da gedanklich eigentlich nicht vorgesehen.

Dann stieß ich auf folgenden Satz:

"Das erste Grillen: Unsere Spezialbratwurst vom Partyservice Wissmann aus Dissen am Teutoburger Wald. Dafür fahren wir insgesamt 300 km."

Der kam aus dem Nichts.
Ich war völlig unvorbereitet auf sowas.

Ich las ihn zweimal, um sicherzugehen, dass ich nicht versehentlich in einem Reisebericht gelandet war.

Dreihundert Kilometer.

Für Bratwurst.

Das muss einem erstmal einfallen.

Ich stelle mir vor, wie man zuhause beim Frühstück sitzt und sagt:
"Du Schatz, wir brauchen noch Würstchen."
"Ja."
"Dann fahr ich eben los."
"Wohin?"
"Teutoburger Wald."
"Ach so."

Offenbar beginnt hochwertiges Grillen bereits weit vor dem ersten Anzünden des Grills - aber eben nicht im Supermarkt, sondern auf der nächsten Autobahn. Und je länger ich da las, desto mehr veränderte sich mein Verständnis eines Grills. Sowas macht komische Sachen mit einem - ehrlich.
Grüße an den Partyservice Wissmann bei der Gelegenheit.

Er

Ein normaler Mensch besitzt einen Grill. Einfach einen “Grill”. Der Grill heißt auch: “Grill”. Einfach so. Seine Aufgabe ist auch erstaunlich einfach: Feuer - Fleisch - Fertig.

“Hast du einen Grill?
“Ja”
“Was für einen?
“Schwarzer Kugelgrill”
“Groß?”
“Nein”

Das war meine Welt VOR diesem Samstagmorgen. Und ich hatte auch nie das Gefühl, dass mir grillspezifische Defizite das Leben schwer machen könnten - bis eben zu diesem Samstagmorgen.

Gelernt hatte ich inzwischen:
Es gibt Grills.
Es gibt Markengrills.
Und es gibt High-End irgendwas ….

Mit Namen wie Weber, Napoleon, Kamado Joe, Broil King, Lynx, Hestan, konnte ich bisher nichts anfangen. 

OK, mein Nachbar heißt Weber, und … naja, Napoleon sollte man auch schon mal gehört haben, aber sonst … ./.
Die Gretchenfrage lautete: Kann Napoleon gute Würstchen?
Nun gut, wo ich aber eigentlich hin will: Ich blätterte weiter im Internet, durch Werbung, durch Foren. 

Irgendwann hört Grillen auf, Grillen zu sein.

Je länger ich da stöberte, desto mehr gewann ich den Eindruck, dass Grills irgendwann ihre eigentliche Aufgabe hinter sich lassen.

Am Anfang gibt es den Kugelgrill. Der macht Feuer. Mehr erwartet auch niemand.

Dann kommen:
Ablagen.
Deckel.
Thermometer.
Gas.
Vier Brenner.
Sechs Brenner.
Seitenkocher.
Heckbrenner.
Drehspieß.
Kerntemperaturfühler.
Warmhalterost.
Räucherbox.

Herrje.

Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass man auf manchen Modellen nebenbei auch kleinere Metallteile fräsen könnte.

Es scheint da wohl ein Naturgesetz zu geben:
Alles, was der Mensch länger als zehn Jahre benutzt, entwickelt zwangsläufig eine Premiumklasse. Ab da folgen dann nur noch Eskalationsstufen. Kann man anwenden auf:

Kaffeemaschinen.
Fahrräder.
Fotoapparate.
Armbanduhren.
Küchenmesser.
Staubsauger.

Offenbar blieb selbst das schlichte Verbrennen einer Bratwurst von dieser Entwicklung nicht verschont.

Ich suchte längst keinen Grill mehr.
Ich suchte den Punkt, an dem Vernunft und Leidenschaft endgültig getrennte Wege einschlugen.

Und an dann betrat ER die Bühne:

Schwer - Massiv - Präzise. 

Als hätte jemand einen Tresor mit einer Außenküche gekreuzt.

“Flammkraft BlockD”

Bereits der Name wirft Fragen auf.

"Flammkraft."

Das klingt nicht nach Grill. Das klingt nach einer Energieform, die in der EU noch nicht vollständig zugelassen wurde.

"Block D"

Das ist kein Grillname. Das ist entweder ein Hochsicherheitsbereich, militärische Sperrzone oder ein geheimer Forschungskomplex.

An diesem Punkt begann ich zu vermuten, dass irgendwo noch ein Block A bis C existieren muss. Vielleicht auch ein Block E. Ich habe aber nicht weiter gesucht. Man muss Grenzen setzen. 

Ich meine, ein normaler Grill heißt:

  • Kugelgrill

  • Gasgrill

  • Holzkohlegrill

Fertig. Man weiß sofort, worum es geht. Dann kommt die Oberklasse. Die braucht natürlich passende Attribute.
Ja, ok, Marketing schafft Vieles. 

  • Prestige

  • Ultimate

  • Professional

  • Pro Max XL Turbo Super Edition …

… sind da recht beliebt. Teils peinlich zwar, aber vertraut.
Gut, von mir aus.

Und dann kommt jemand bei Flammkraft ins Meeting und sagt:
"Nein. Wir machen das anders.
Nicht: “Grill 5000”,
nicht: “Premium Line”,
nicht: “Chef Edition”.

Nein: “BLOCK D”

Einen schönen Tag Ihnen allen, ich muss weg.”

Der Block

Wenn mir bis gestern jemand gesagt hätte:
“Ich habe mir den Block D angesehen”,
hätte ich gefragt:
“Wurdest du verurteilt oder untersucht?”

Und es gibt bei diesem Modell Generationen.
So mutiert ein gewaltiger “BlockD”, zu einem Block D5”.

Der Preis liegt je nach Ausstattung ungefähr dort, wo andere Menschen über einen neuen Gebrauchtwagen nachdenken.
Übrigens ist ein neuer Gebrauchtwagen gleichzeitig ein gebrauchter Neuwagen.
Wussten Sie das?
Naja, nicht so wichtig.
Zurück zum Grill.

Man schaut also auf das Preisschild. Alles dreht sich, und man denkt: “Völlig absurd”.

Alle Register 

An diesem Punkt war ich eigentlich schon ausreichend beeindruckt, dachte ich. Dann entdeckte ich aber einen Flammkraft - Besitzer, der Alufolie zum Auffangen von Fett verwendet. Keine normale Alufolie - natürlich nicht. Also hat er sich kurzerhand einen eigenen Abroller für Alufolie gebaut. 

Nicht gekauft: Gebaut!

Na schön, das kann ich noch irgendwie nachvollziehen. Lose Alufolienrollen haben bekanntlich ihre Tücken. Sie rollen weg oder reißen schief ein, oder beides. Man kämpft kurz mit ihnen, und das Leben geht weiter.

Jetzt stellte ich aber fest, dass die verwendete Alufolie bereits in einem fertigen Abrollerkarton mit integrierter Abrisskante geliefert wird. Es gibt also gar kein “Lose - Alufolienrolle - Problem”. Der serienmäßige Umgang damit schien aber wohl Optimierungspotenzial zu besitzen.
Ich brauchte einen Moment. 

Die Lösung wurde also per Eigenbau optimiert - und zwar. vom Allerfeinsten. Ich habe die Bilder davon gesehen und muss sagen: Respekt!
Wirklich.

Inzwischen war ich auch schon so weit, einen Pappkarton neben einem BlockD (ich liebe diesen Namen) als Stilbruch anzuerkennen - eben wie ein gestandener Flammkraft - Besitzer.

Einem anderen Flammkraft  - Besitzer, der sich kurz darauf ebenfalls mit Alu - Abroller - Problem zu Wort meldete, bot Ersterer an, ihm gern einen Abroller zu bauen, wies aber vorsorglich auf die Kostenintensität dieser Lösung hin. Das war dann der Moment, wo ich mich innerlich neu kennenlernte.

Harald sah mich besorgt an.
War das Mitleid oder Häme?

Ich möchte an dieser Stelle kurz daran erinnern, dass wir uns weiterhin in einer Unterhaltung zwischen Menschen befinden, die einen Grill für mehrere tausend Euro besitzen. Aber scheinbar gibt es Preisgrenzen. Beim Abroller jedenfalls. Beim Grill wohl nicht.

Der Grill selbst scheint irgendwann nicht mehr das eigentliche Projekt zu sein. Er erzeugt neue Projekte. Es ist da scheinbar so, wie bei richtig guten Werkzeugen. Die haben die merkwürdige Eigenschaft, irgendwann keine Probleme mehr zu lösen, sondern neue Ideen zu erzeugen. 

Ich begann langsam zu ahnen, dass der Flammkraft Block D5 weniger ein Grill als vielmehr eine Lebensentscheidung ist.

Und genau das ist das eigentliche Problem. Und je länger ich las, desto schwieriger wurde die Sache. Denn diese Leute wirkten überhaupt nicht verrückt. Im Gegenteil. Sie wirkten freundlich, hilfsbereit und kompetent - und total begeistert. Der Begriff “Begeisterung” scheint hier neu definiert werden zu müssen.

Was mir dabei auch auffiel: Kein einziger dieser Menschen sprach über Grillen an sich. Sie sprachen über Generationen - Optimierungen - Zubehör - Temperaturen - Erfahrungen - Projekte. Irgendwann wurde mir klar: Der Grill war längst Nebensache. Er war nur der Anlass.

Und, zugegeben, diese Begeisterung riss mich irgendwann mit, denn plötzlich ertappte ich mich bei dem Gedanken: "Vielleicht sollte ich mir den Block D doch wenigstens einmal ansehen." 

Ein gewaltiger Schreck durchzuckte mich, ob eines solch fast schon obszönen Gedankens. Harald kann zum Glück keine Gedanken lesen, sonst hätte ich jetzt ein echtes Problem.

Fazit: 

Ich wollte ursprünglich nur einen Grill kaufen.

Inzwischen kenne ich Menschen, die für Bratwürste 300 Kilometer fahren, eigene Alufolienabroller konstruieren und über Infrarotbestrahlung von Lebensmitteln diskutieren.

Harald hat inzwischen begonnen, den Grill konsequent nur noch als
"den Block" zu bezeichnen. Das macht mir etwas Sorgen. Ich weiß nämlich nicht, wie ich ihm beibringen soll, dass eine solche  … Maschine … die Möglichkeiten meines Budgets sprengt.

Und hey, es gibt schließlich doch auch schöne Grills im Taschengeldbereich. 

Man mag darüber schmunzeln. Ich habe das auch getan. Aber eines muss man diesen Leuten lassen: Sie machen ihre Sache mit einer Ernsthaftigkeit und Begeisterung, die bewundernswert ist. 
Es sei ihnen gegönnt.

Nun gut. Soweit zu meinem Grillproblem, das ich wohl nicht mit einem "Flammkraft Block D5" werde lösen können.

Falls Sie sich dieses... Gerät …  ansehen möchten, ich verstehe inzwischen zumindest ansatzweise warum.

👉 Zum Block D5

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